
Vogelbad
Vogelbad: flache Wasserschale zum Trinken und Baden, täglich gereinigt, katzensicher platziert.
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Weichfutterfresser ernähren sich von Insekten, Früchten und weichen Zutaten. Wer dazugehört und was ihnen am Futterplatz hilft.
Redaktion Vogelfutterhaus-RatgeberAktualisiert am So vergleichen wir
Weichfutterfresser sind Vögel, die sich von Insekten, Würmern, Früchten und weichen Pflanzenteilen ernähren, statt Samen zu knacken. Typische Gartenarten sind Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig.
Weichfutterfresser, auch Insektenfresser oder Weichfresser genannt, haben einen feineren Schnabel als Körnerfresser. Sie picken Insekten, Spinnen, Beeren und Obst, anstatt harte Schalen zu öffnen. Viele von ihnen suchen am Boden oder in niedrigen Gehölzen.
Das NABU-Infopapier „Wer frisst was“ führt Amsel und Rotkehlchen als Beispiele auf. Für die Amsel nennt es Äpfel, Rosinen, Haferflocken, gehackte Erdnüsse, Mehlwürmer und geschälte Sonnenblumenkerne. Der Rotkehlchen-Speiseplan umfasst kleine Nussstücke, Getreideflocken, Mehlwürmer und Rosinen.
Weil Weichfutterfresser kaum an Silos hängen, braucht es andere Angebote. Der NABU empfiehlt, Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie möglichst bodennah zu geben, am besten in einem geschützten Bodenfutterspender. So werden Rosinen und Äpfel nicht von Nässe weich und schimmelig, und Katzen kommen schlechter heran. Mehr dazu unter Bodenfütterung.
Ergänzend lässt sich Insektenfutter anbieten. Wer es vielseitig mag, stellt Obst auf einen niedrigen Futtertisch oder legt Äpfel einfach in den Rasen.
Lassen Sie im Herbst Laub unter Hecken liegen. Darin finden Amsel und Rotkehlchen Insekten und Würmer, und die Futterstelle braucht weniger Nachschub.
Auch Weichfutterfresser sind flexibel. Amseln nehmen im Winter gern Fettfutter und geschälte Kerne, wenn der Boden gefroren ist und Würmer fehlen. Rotkehlchen kommen an Futterhäuser, sobald Kleinteile angeboten werden. Die Unterscheidung dient also vor allem als Orientierung bei der Auswahl: Wer ein breites Angebot bereithält, lockt unterschiedliche Gäste an. Beobachten Sie, was an Ihrer Stelle tatsächlich gefressen wird, und passen Sie das Angebot Schritt für Schritt an.
Gerade bei Frost sind Weichfutterfresser dankbar für offene Stellen. Räumen Sie Schnee von der Futterschale, damit sie nicht abgedeckt wird, und stellen Sie frisches Wasser daneben, das nicht gefriert.
Auch die Tageszeit spielt eine Rolle. Weichfutterfresser sind oft früh am Morgen und in der Dämmerung aktiv, wenn der Energiebedarf nach der kalten Nacht am größten ist. Legen Sie das Futter daher abends oder am frühen Morgen aus und halten Sie den Platz tagsüber ruhig.
Eine passende Station für Boden- und Weichfutter stellen wir unter Futterstationen vor. Weitere Begriffe finden Sie im Glossar, allgemeine Hinweise im Bereich Vogelfutter.
Typisch sind Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig. Sie ernähren sich von Insekten, Würmern und weichem Obst.
Meist nicht. Weichfutter eignet sich besser für Schalen oder Bodenspender, weil Weichfutterfresser selten an Silos hängen.
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