
Weichfutterfresser
Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig: Vögel mit weichem Futterbedarf und passende Futterstellen.
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Ein Futtersilo ist ein Spender, in dem Futter trocken und sauber bleibt. Wie es funktioniert und worauf Sie bei Wahl und Pflege achten.
Redaktion Vogelfutterhaus-RatgeberAktualisiert am So vergleichen wir
Ein Futtersilo ist ein röhrenförmiger Futterspender, aus dem Körnerfutter durch Schwerkraft nachrutscht. Das Futter bleibt trocken und sauber, weil die Vögel nicht darin herumlaufen und es nicht mit Kot verschmutzen können.
Ein Futtersilo ist ein geschlossener oder halboffener Behälter, meist röhrenförmig, der an einem Ast, Haken oder Ständer hängt. Das Futter rutscht über die Schwerkraft nach unten und wird an kleinen Öffnungen oder Sitzstangen entnommen. Je nach Bauart heißt der Spender Futtersäule, Futterspender oder Streufutterspender.
Der Grund für die Beliebtheit steht in den Hinweisen der Verbände. Der NABU nennt das Futtersilo die bessere Wahl, weil das Futter trockener und sauberer bleibt. Das Informationsblatt zum Thema bemerkt, dass ein Silo verhindert, dass Vögel durch ihr Futter laufen und es mit Kot verschmutzen, was die Verbreitung von Krankheitserregern verringert.
Hängen Sie das Silo frei, damit Katzen und Marder nicht heranreichen, und halten Sie 2 bis 5 Meter Abstand zu Gebüsch, wie der LBV es für Futterstellen vorschlägt. Dann findet der Vogel Deckung, ohne dass sich Katzen anschleichen. Gängige Füllung sind Sonnenblumenkerne und Körnermischungen.
Unter dem Spender fällt trotzdem Material herab, besonders bei ungeschältem Futter. Eine Auffangschale fängt Schalen auf. Wer die Schalenfrage ganz vermeiden will, wählt schalenfreies Futter.
Füllen Sie das Silo nur zur Hälfte. So bleibt das Futter frisch, und Sie bemerken schneller, ob Schimmel entstanden ist.
Silos gibt es aus Kunststoff, Glas, Metall und Holz. Kunststoff und Glas sind leicht und lassen den Füllstand erkennen, Metall ist robust gegen Verbiss, Holz wirkt natürlich, ist aber schwerer zu reinigen. Achten Sie darauf, dass sich der Behälter komplett öffnen und von innen säubern lässt. Enge Winkel und raue Stellen sind Brutstätten für Schmutz. Fragen Sie sich außerdem, ob Sie eher Körner oder auch Fettfutter und Weichfutter anbieten wollen, denn manche Modelle sind nur für Samen gedacht.
Prüfen Sie wöchentlich, ob das Futter klumpt oder Feuchtigkeit sichtbar ist. Wird das Futter nass, leeren Sie das Silo sofort, reinigen es gründlich und lassen es vollständig trocknen, bevor Sie neu befüllen.
Beispiele für gut zu reinigende Bauarten finden Sie unter Futtersäulen, klassische Modelle im Bereich Futterhäuser. Alle Begriffe erklärt das Glossar.
Meisen, Finken, Sperlinge und Kleiber. Der NABU erwähnt, dass Haussperlinge mit Silos und Röhrenspendern gut zurechtkommen.
Ja, in der Regel. Das Futter ist besser vor Nässe und Kot geschützt. Reinigen müssen Sie es trotzdem regelmäßig.
Mindestens alle paar Wochen und sofort bei feuchtem oder verschimmeltem Futter. Heißes Wasser genügt, chemische Reiniger sind nicht nötig.
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