
Weichfutterfresser
Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig: Vögel mit weichem Futterbedarf und passende Futterstellen.
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Der Schäferhaken trägt Futtersäule, Silo oder Tränke frei im Garten, ganz ohne Baum oder Wand.
Redaktion Vogelfutterhaus-RatgeberAktualisiert am So vergleichen wir
Ein Schäferhaken ist eine in den Boden gesteckte Metallstange mit gebogener Spitze. Daran hängen Futtersilos, Futtersäulen oder Tränkeschalen frei im Garten, auch dort, wo kein Baum oder Mauerwerk zur Verfügung steht.
Der Name erinnert an den Hirtenstab. Gemeint ist eine lange, schlanke Stange, die unten spitz zuläuft und oben zu einem Bogen gekrümmt ist. Sie stecken die Stange in den Rasen oder ins Beet, und an den Bogen hängen Sie, was Vögel brauchen: eine Futtersäule, einen Meisenknödel-Halter, ein Futtersilo oder eine flache Tränkeschale.
Der große Vorteil liegt im Platz. Ein Schäferhaken macht Sie unabhängig von Ästen und Hauswänden. Sie bestimmen selbst, wo die Futterstelle steht, und können sie später ohne Werkzeug versetzen, wenn der Standort nicht angenommen wird.
Der LBV empfiehlt, die Futterstelle gut einsehbar anzulegen und rund zwei bis fünf Meter Abstand zu Gebüschen zu halten. Katzen können sich dann schlechter anschleichen, und die Vögel überblicken die Lage. Wer zusätzlich Ratten fernhalten möchte, richtet sich laut LBV-Tipps eher nach drei bis vier Metern Abstand zu Büschen und Bäumen. Im Zweifel gilt: lieber frei stehen als dicht am Strauch.
Auch das Material zählt. Eine lange, dünne und glatte Stange aus Edelstahl oder Aluminium lässt Marder, Katzen und Nager schlecht hinaufklettern. Hängende Behälter wie ein Futtersilo gelten beim LBV zudem als hygienischer als klassische Futterhäuschen, in denen Vögel sitzen und Kot hinterlassen.
Hängen Sie unter die Futterstelle eine Auffangschale. Sie hält heruntergefallene Körner vom Boden fern und damit auch von hungrigen Mäusen.
Passende Modelle finden Sie bei den Futtersäulen im Vergleich. Wer mehrere Stellen kombiniert, achtet auf Abstand zwischen den Haken, damit Streit unter den Gästen gar nicht erst entsteht. Mehr zur Schutzfrage am Boden lesen Sie unter Rattensicherung.
Auf steinigem oder hartem Untergrund lässt sich die Spitze kaum tief genug einschlagen. Dann bieten sich Modelle mit Fuß oder Bodenplatte an, die Sie mit Steinen beschweren, oder Aufhängungen am Ast und an der Wand. Wer gleich mehrere Behälter aufhängt, wählt Stangen mit zwei Armen und gibt jedem Gast so seinen Platz.
Der LBV nennt etwa zwei bis fünf Meter. Das gibt Vögeln Deckung in der Nähe, lässt Katzen aber keinen verdeckten Anlauf. Bei Rattenproblemen sind drei bis vier Meter Abstand zu Büschen sinnvoll.
Ja, am besten in einem Halter oder frei an der Öse. Verzichten Sie auf Knödel im Kunststoffnetz, weil Vögel sich darin verfangen können.
Stecken Sie die Stange tiefer in den Boden oder wählen Sie ein Modell mit Querbügel zum Auftreten. Ein kürzerer Arm und ein leichterer Behälter verringern zusätzlich den Hebel.
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