
Weichfutterfresser
Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig: Vögel mit weichem Futterbedarf und passende Futterstellen.
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Der Lochdurchmesser entscheidet, welche Vogelart einziehen kann. Die Maße im Überblick.
Redaktion Vogelfutterhaus-RatgeberAktualisiert am So vergleichen wir
Das Einflugloch ist die Öffnung eines Nistkastens. Sein Durchmesser bestimmt, welche Arten hineinpassen: 26 bis 28 Millimeter für Blaumeise und Verwandte, 32 Millimeter für Kohlmeise, 45 Millimeter für den Star.
Das Einflugloch ist die einzige Öffnung eines geschlossenen Nistkastens. Es hält zwei Dinge fern: zu große Vögel, die die Brut verdrängen würden, und Fressfeinde, die zu weit hineingreifen könnten. Weil jede Art ein anderes Maß braucht, lohnt der Blick in die Tabelle, bevor Sie einen Kasten kaufen oder bauen.
Die folgenden Maße folgen der NABU-Bauanleitung für Höhlenbrüter. Andere Quellen weichen um ein bis zwei Millimeter ab, im Alltag ist das unerheblich.
| Vogelart | Lochdurchmesser |
|---|---|
| Blaumeise, Tannenmeise, Haubenmeise, Sumpfmeise, Weidenmeise | 26 bis 28 mm |
| Kohlmeise, Feldsperling | 32 mm |
| Trauerschnäpper, Haussperling | 32 bis 34 mm |
| Kleiber | 32 bis 45 mm |
| Star | 45 mm |
| Gartenrotschwanz | oval, 48 mm hoch und 32 mm breit |
Wer kleine Meisen bevorzugen will, wählt 26 bis 28 Millimeter. Bei größeren Löchern ziehen sonst andere Arten ein. BirdLife Österreich nennt für Kohlmeise bis 34 Millimeter und für Stare 46 bis 50 Millimeter; die Spannen überschneiden sich weitgehend mit den NABU-Zahlen.
Verzichten Sie auf eine Sitzstange am Loch. Laut einem Verbraucherratgeber erreichen Krähen und Elstern von dort aus Nestlinge.
Eine Auswahl an Kästen und Tränken finden Sie bei den Nistkästen und Tränken im Überblick.
Messen Sie das Loch mit einem Messschieber nach, bevor Sie einen Kasten aufhängen. Gekaufte Kästen weichen mitunter um ein bis zwei Millimeter ab, und ein zu weites Loch lässt sich nur schwer verkleinern. Sauber gebohrte Ränder ohne Splitter schützen das Gefieder der Altvögel. Wer selbst baut, nutzt einen passenden Bohrer und entgratet die Kanten. Notieren Sie sich, welcher Kasten für welche Art gedacht ist, damit die Verteilung im Garten stimmt.
Eine praktische Hilfe sind Kästen mit austauschbarer Frontplatte oder mit mehreren Lochgrößen. So lässt sich der Kasten an die Art anpassen, die sich im Garten tatsächlich zeigt, ohne dass ein neuer Kasten nötig wird. Beobachten Sie im Frühjahr, wer am Kasten Interesse zeigt, und wählen Sie das Maß für die nächste Saison entsprechend. Nach der Brut können Sie die Lochweite in Ruhe wechseln.
26 bis 28 Millimeter. Damit passen Blaumeise, Tannenmeise, Haubenmeise, Sumpfmeise und Weidenmeise hinein, größere Arten bleiben draußen.
Der NABU nennt 45 Millimeter. Starenkästen sind größer als Meisenkästen und gehören höher aufgehängt.
Besser nicht. Ein zu großes Loch lässt Konkurrenten und Fressfeinde herein. Wer mehrere Arten fördern will, hängt mehrere Kästen mit passenden Maßen auf.
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