
Weichfutterfresser
Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig: Vögel mit weichem Futterbedarf und passende Futterstellen.
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Der robuste Werkstoff aus Zement und Sägespänen hält Nistkästen länger in Form als Holz.
Redaktion Vogelfutterhaus-RatgeberAktualisiert am So vergleichen wir
Holzbeton ist ein Werkstoff aus Zement und grobem Sägemehl, der seit den späten Fünfzigerjahren für Nistkästen verwendet wird. Er gilt als wetterfest, verrottet nicht und widersteht Spechten besser als reines Holz.
Holzbeton ist ein Verbundwerkstoff. Er entsteht aus Zement und grobem Sägemehl und wird industriell in Form gepresst. Seit den späten Fünfzigerjahren dient er als Material für Nisthöhlen. Spezialisierte deutsche Hersteller bieten ihn an.
Nach Angaben der Wikipedia widersteht Holzbeton Witterung, Fäulnis, Spechten und Eichhörnchen besser als gewöhnliches Holz. Das macht ihn zur Wahl für Standorte, an denen Nagetiere oder Buntspechte am Einflugloch nagen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Haltbarkeit: Holzbetonhöhlen halten laut einem Verbraucherratgeber länger als Holzkästen.
Wer einen Kasten für Höhlenbrüter kauft, achtet zusätzlich auf das Einflugloch.
BirdLife Österreich nennt als geeignete Materialien Holz mit mindestens zwei Zentimetern Wandstärke oder Holzbeton. Kunststoff, Dachpappe und Metall isolieren und belüften schlecht und gelten als ungeeignet.
Eine Auswahl an Kästen aus verschiedenen Materialien finden Sie bei den Nistkästen und Tränken. Prüfen Sie dort die Herstellerangaben zu Material, Lochweite und Aufhängung.
Holzbeton hält laut Verbraucherratgeber länger als Holz. Wer wenig Pflege möchte und Spechte oder Eichhörnchen im Garten kennt, ist damit gut beraten. In geschützten Lagen ist ein Holzkasten mit ausreichender Wandstärke ebenfalls eine gute Wahl. Entscheidend sind am Ende Standort, Lochweite und regelmäßige Reinigung, nicht der Werkstoff allein.
Holzbeton lässt sich zudem gut einhängen, weil viele Kästen bereits mit Haken oder Bügel geliefert werden. Achten Sie darauf, dass der Bügel nicht in die Rinde einwächst; kontrollieren Sie ihn jedes Jahr beim Reinigen. Bei Bäumen mit viel Zuwachs hängen Sie den Kasten besser an einen Ast als an einen Nagel, damit der Stamm nicht verletzt wird. Alte Kästen lassen sich oft Jahr für Jahr weiterverwenden, solange sie unbeschädigt sind und der Boden dicht schließt.
Beim Einkauf lohnt der Blick auf Details: Ist die Rückwand abnehmbar, lässt sich der Kasten leichter säubern? Besitzt das Dach einen Überstand, der Regen abhält? Gibt es Lüftungsschlitze? Diese Merkmale unterscheiden gute von mittelmäßigen Modellen, unabhängig vom Material. Lesen Sie die Herstellerangaben zu Maßen, Lochweite und Aufhängung genau und vergleichen Sie mehrere Anbieter.
Er ist wetterfester, verrottet nicht und widersteht Spechten und Eichhörnchen besser. Holz bleibt aber eine gute, leichtere Wahl, wenn die Wandstärke mindestens zwei Zentimeter beträgt.
Spanplatten, Kunststoff, Dachpappe und Metall gelten als ungeeignet, weil sie schlecht isolieren und belüften.
Leeren Sie ihn einmal im Jahr nach der Brutzeit, am besten im Herbst. Tragen Sie Handschuhe und Mundschutz, bürsten Sie Reste aus und lassen Sie den Kasten trocknen.
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